Das Reinigungsverfahren mit Trockeneisstrahlen ist eine technische Neuerung, die in den letzten Jahren immer mehr in die Industrie und Produktion Einzug hält. Das sehr schonende Verfahren kommt jedoch auch in der Denkmalpflege zum Einsatz. Hier werden die Witterungsspuren und Verunreinigungen, wie etwa Vogelkot, auf sehr schonende Weise entfernt, sodass das Denkmal, in egal welcher Form, wieder in vollem Glanz erstrahlen kann.
Brücken werden zum Beispiel mit Wasserstrahlen gereinigt. Wasser wird mit großem Druck auf die zu reinigende Brücke gespritzt, was die auf den Steinen oder dem Beton haftenden Verunreinigungen ablöst. Hier werden Massen von Wasser benötigt. Die Trockeneisstrahlen sind hier die bedeutend bessere Wahl, wenn es um die Reinigung einer Fassade eines alten, denkmalgeschützten Gebäudes geht. Da hier keinerlei Flüssigkeit anfällt, muss man keine Angst haben, dass die Mauern feucht werden, oder sich der Putz aufweicht und abbröckelt.
Eine Kupferstatue oder ein Denkmal aus einem anderen Metall setzt über die Jahre an der freien Natur unweigerlich Grünspan an. Auch die Vögel, Laub und die Emissionen, die durch Industrie und Straßenverkehr entstehen, hinterlassen ihre Spuren, die ebenfalls nur mit Trockeneisstrahlen so zu entfernen sind, dass weder Chemie verwendet werden muss, noch durch Sandstrahlen das Grundmaterial angeraut und somit beschädigt würde.
In gewissen Fällen können Trockeneisstrahlen sogar für die Restaurierung mancher Denkmäler benutzt werden. Lacke, die, vor Jahren aufgetragen, schon rissig sind und abblättern, lassen sich durch die Strahlen entfernen. So kann ein Denkmal, gleich in welcher Form, neu aufbereitet werden, und wieder in seiner vollen Schönheit einen Brunnen zieren, vor einem Gebäude stehen, oder als Gebäude selbst wieder wie neu aussehen.
